Spis treści

Streszczenia

 

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Artykuły

Ks. Krzysztof Góźdź: Chrystologia Logosu według Josepha Ratzingera

Karol Klauza: Humanizm troski o słowo i obraz w religijnym komunikowaniu społecznym

Ks. Tomasz Duma: Formowanie pojęć analogicznych. Próba wyjaśnienia w świetle teorii aktu i możności

Mariusz Okułowicz: Tematyka propagandowa w kalendarzach książkowych wydawanych w latach 1943­1944 na terenie Bezirk Bialystok w języku polskim, białoruskim i niemieckim

 

 

Sprawozdania i recenzje

 

Natalia Kunat: Spór o dobro XIV Międzynarodowe Sympozjum Metafizyczne z cyklu „Zadania współczesnej metafizyki”

Tomasz Łach: Ksiądz Profesor Stanisław Kamiński (1919­‍‑1986) Osoba – czasy – idee

Karol Klauza: Imago Hominis, rec.: Vir honestus ac bonus. Stanisław Litak 1932­‍‑2010, red. P.P. Gach, M. Surdacki, Lublin: TN KUL, 2011

Leszek Wojciechowski, rec.: Vir honestus ac bonus. Stanisław Litak 1932­‍‑2010, red. P.P. Gach, M. Surdacki, Lublin: TN KUL, 2011

Olga Białek-Szwed: Polska poezja i proza przełomu XX i XXI wieku, czyli rzecz o wyborze szkiców i esejów Wojciecha Kajtocha, rec.: W. Kajtoch, O prozie i poezji. Wybór szkiców i esejów z lat 1980-2010, Częstochowa: Wydawnictwo Literackie „Li-TWA”, 2011


 

Z życia uniwersytetu

 

Diariusz wydarzeń uniwersyteckich (lipiec–wrzesień 2011)

 

 

Wspomnienia pośmiertne


Piotr Paweł Gach: Stanisław Litak 1932-2010

 

 

 

 

Streszczenia

 

Logos­-Christologie nach Joseph Ratzinger

 

Die Logos­‍‑Christologie ist von der göttlichen Ontologie und Ökonomie her der Vorgang des ausgesprochenen Wortes vom Vater, also der Vorgang des Hervorkommens des Sohnes vom Vater. Es ist die Christologie der grenzenlosen Hingabe des Sohnes an den Vater und an diejenigen, zu denen er gesandt wurde, d.h. an die Menschheit. Der ausgesprochene Wort­‍‑Logos vom Vater ist die lebendige Wirklichkeit des sich mitteilenden Sinnes, der selbst Mensch geworden ist. Die Fleischwerdung des Wortes wird in Kreuz und Auferstehung Wortwerdung des Fleisches. Dank dieser Wortwerdung entsteht neue Qualität der ganzen Wirklichkeit, die Einheit, die Gott so sehr wollte, dass er für sie den Preis des Kreuzes bezahlt hat. So ist nach Justin das Kreuz „das größte Symbol der Herrschaft des Logos […], ohne die es keinen Zusammenhang in der ganzen Schöpfung geben” würde.
Logos ist im Verständnis der griechischen Philosophie der Sinn aller Dinge. Seine Fülle erreicht er jedoch erst in dem menschgewordenen Logos, im Wort, das Fleisch wurde (Joh 1,14). Die Einheit der göttlichen und der menschlichen Welt im Gott­‍‑Mensch bedeutet nicht nur das Bringen der Schöpfung zum Schöpfer, sondern auch die Lenkung des Menschen auf die Ewigkeit, auf Gott und auf die anderen Menschen. Eine solche Haltung, die eine Existenz des „Sein­‍‑Für” äußert, offenbarte der göttliche Logos in seiner Hingabe an den Vater und in dem Kreuzopfer Jesu. Von daher bedeutet die durchbohrte Seite Jesu eine ganz offene Existenz. „Der ganz Eröffnete, der das Sein ganz als Empfangen und Weitergeben vollzieht, ist damit sichtbar als das, was er im tiefsten immer war: als »Sohn«”. Ebenso soll den Christen diese Haltung des Logos, d.h. die Verherrlichung Gottes und der Dienst an die Menschen, prägen. Es ist die Haltung der ersten Christen, die noch in Katakomben zu sehen ist, und zwar in den offenen und hochausgestreckten Armen beim Beten. Sie spiegelt die letzte Geste Jesu am Kreuz wider: „Diese geöffneten Arme sind Ausdruck von Anbetung und auch gerade dadurch, dass sie die völlige Hingabe an die Menschen ausdrückt, dass sie die Geste der Umarmung, der vollen und ungeteilten Brüderlichkeit sind”. Der betende Mensch verwirklicht sich, weil er sich zum Logos formt und Logos durch den Glauben wird. In der Liturgie spricht Logos und er kommt zu uns, um uns mit ihm zu vereinen und uns zu einem Leib zu machen. Der Sinn des Gebetopfers liegt eben darin, dass „wir selbst logoshaft werden und uns der schöpferischen Vernunft eingestalten”.

Schlüsselwörter: Inkarnation, der Sohn Gottes, Christologie, Heilsgeschichte, das Opfer

 

 

 

Humanism of concern for word and image in religious social communication

 

Every manifestation of social communication is community-creative in character. The link between the sender and the receiver that is created around a unifying content gains a specific atmosphere of humanism in the field of religious communication. It complements the informative and ethical-aesthetic function of communication with the universalistic dimension of hermeneutics of cosmic, historic (in the events of salvation) and personal (shown in the person of Jesus Christ – Word Incarnated and the Icon of the Father) revelation. The God-human dialog, built with the truth and the power of grace, remains the foundation of religious social communication. It develops into a community of the Church (ecclesiogenesis), in which it binds together human beings with the truth of cognizance, the goodness of moral choices and the beauty of social (religious) attitudes. Theology systematises the scientific reflection on the humanism of the divine-human and ecclesial relationships, making systematic and pastoral theology a tool for building the identity of faith. Nowadays, the communication of faith (the New Evangelisation) proposes a renewal of the language which, in the first place, takes into account the testimony of life.

Keywords: Christian humanism, social communication, ecclesiogenesis, New Evangelisation, religious language

 

 

 

The Formation of Analogical Concepts. An Explanatory Attempt in the Light of the Theory of Act and Potency

 

The article deals with problems which correspond with the metaphysics of cognition. The Author aims at finding ultimate reasons for justifying both the way of constructing analogous concepts and their internal structure. The first part of article presents ways of forming concept which are most popular in classical metaphysics, where separation is emphasized as one of them. In accordance with methods there are also distinguished some important types of analogous concepts which become the crucial means of metaphysical cognition. In the second part of his article the Author explains the process of forming the above­‍‑mentioned concepts by the model of the theory of act and potency. On this ground three important moments are pointed out, which determine the whole procedure. They are: 1) the potential factor (the substrate) upon which concepts are formed, 2) the factor of actualization, by means of which concepts are arisen, and 3) the result of construction which comes to be concepts. The undertaken analyses showed the specificity of analogous concepts (especially of the transcendental ones), their cognitive transparency (upon which realism and objectivity are funded), and their fundamental role in metaphysical cognition.

Key words: act, analogy, being, concept, knowledge, metaphysics, potency

 

 

Die Propagandathematik in den im Bezirk Bialystok (1943-1944) in polnischer, weißruthenischer und deutscher Sprache herausgegebenen Kalendern

 

Im Aufsatz „Die Propagandathematik in den im Bezirk Bialystok (1943­‍‑1944) in polnischer, weißruthenischer und deutscher Sprache herausgegebenen Kalendern“ wurde der Versuch unternommen, den Propagandaaspekt der in der NS­‍‑Okkupationszeit im Bezirk Bialystok herausgegebenen Kalender aufzuzeigen.
Der Titel der Kalender weist darauf hin, dass die Hauptthematik dieser Veröffentlichungen Inhalte aus dem Bereich des Fachwissens, als auch der Landwirtschaft sein sollten. Die vorliegende Untersuchung zeigt jedoch auf, dass der Propagandaaspekt dabei auch eine wichtige Rolle spielte.
In den persuasiven Handlungen der polnischen Bevölkerung gegenüber wurde versucht, die Polen davon zu überzeugen, dass sie minderwertig seien. Vor diesem Hintergrund wurden die Deutschen als gute Organisatoren des gesellschaftlichen Lebens aufgezeigt. Darüber hinaus wurde versucht, die unbestrittenen Autoritäten der politischen Elite Polens zu untergraben. Diese Bemühungen sollten eine künstliche Diskrepanz in den Meinungen und Handlungen der damaligen politischen Führung Polens herstellen. Die für die polnische Bevölkerung bestimmte NS­‍‑Propaganda sollte die Leser dadurch beeinflussen, dass die Juden die religiösen Gefühle der Polen beleidigen würden. Die Handlungen der NS­‍‑Propagandisten zielten überdies darauf ab, unter der polnischen Bevölkerung antisemitische Haltungen hervorzurufen.

Die an die weißruthenische Bevölkerung adressierte Propaganda bezog sich auf die Parolen des „neuen Europa“, was Ausdruck der Hoffnungen der weißruthenischen Intelligenzkreise auf die Entstehung eines Staatsgebildes war. Die deutschen Propagandisten versuchten auf eine subtile Art und Weise die Weißruthenen gegen die Polen aufzubringen.
Im Hinblick auf die polnische Bevölkerung des Kreises Grajewo wurden die Verdienste der deutschen Verwaltung für den Bezirk Bialystok aus der Zeit des Ersten und Zweiten Weltkrieges ausdrücklich betont. Diese Handlungen sollten den Glauben an der Führung des Dritten Reiches stärken. Die NS­‍‑Propaganda versuchte darüber hinaus der im Kreise Grajewo lebenden polnischen Bevölkerung zu veranschaulichen, dass der nordwestliche Teil des Kreises ein rein preußisches Gebiet sei.
Die deutschen Propagandisten setzten sich außerdem zum Ziel, die Leser der verschiedenen Nationalitäten zu der These zu überzeugen, dass der Kampf gegen das Sowjetrussland nicht nur im Interesse des Dritten Reiches, sondern auch im Interesse der europäischen Staaten liege. Wenn man berücksichtigt, mit welchen Mitteln die Deutschen ihre Besatzungspolitik führten, die sich von der sowjetischen kaum unterschied, so kann angenommen werden, dass die propagandistischen Bemühungen der Deutschen in den meisten Fällen scheitern mussten.
Die in den Kalendern lancierte Propaganda hatte ihre Eigenart, denn die Deutschen, indem sie auf die Bevölkerung der verschiedenen Nationalitäten einwirkten, wandten in jedem Falle eine andere Propagandaart an.

Schlüsselwörter: Bezirk Bialystok 1941-1944, Verlagsaktion, Kalender, Nazi-Propaganda

Autor: Robert Kryński
Ostatnia aktualizacja: 17.08.2012, godz. 10:22 - Robert Kryński